RWA Kompaktzentrale EasyConnect CP-20 A

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RWA- und Lüftungszentrale zum Steuern von 24 V Antrieben bis zu einer maximalen Stromabgabe... mehr
Produktinformationen "RWA Kompaktzentrale EasyConnect CP-20 A"

RWA- und Lüftungszentrale zum Steuern von 24 V Antrieben bis zu einer maximalen Stromabgabe von 20 A. Vielfältige Möglichkeiten für die Be- und Entlüftung Brandschutzszenarien. 

Besondere Merkmale:

  • 2 Kanäle, getrennt und zusammengeschaltet verwendbar
  •  2-Draht Motorkreisüberwachung (nur zwei Adern, die auf Kurzschluss, Erdschluss und Unterbrechung überwacht werden)
  •  Separater Spannungsausgang, 24 V /4 A (10 s), z. B. für Türöffner
  •  Logikblock, verbindet drei Binär- und einen Analogeingang über Logikfunktionen [UND, ODER, NICHT] mit den 3 Relaisausgängen
  •  RWA ZU bei Auslösung
  •  Ausgänge getrennt verzögerbar in AUF- und ZU-Richtung, für RWA und Lüftung
  •  Polwendezeiten einstellbar
  •  Lüftungshubbegrenzung, getrennt für jeden Ausgang
  •  Lüftungstaster mit Positionsvorgabe konfigurierbar (0…100 %, über Zeit)
  •  Einmalig konfigurierbarer Hub für überschlagende Lichtkuppeln

Einsatzbereiche/ Merkmale:

Zum Anschluss von:

  •  24 V DC Aggregaten für RWA und Lüftung
  • RWA-Bedienstellen
  • Automatischen Meldern
  • Brandmeldeanlagen
  • Lüftungstastern
  • Wind/Regenmeldern
  • 3 x frei konfigurierbare Relaisausgänge (Standardbelegung: Auslösung | Störung | Betrieb)
  • 3 x Digitaleingänge
  • 1 x Analogeingang 4-20 mA
  • 1 x separater Spannungsausgang 24 V, kurzzeitig 4 A, z. B. für Türöffner

Weitere Merkmale

  • 6 Anzeigen auf der Frontplatte (Betrieb, Auslösung, Störung, Wartung, 230 V, Bus)
  • Einstellung der Grundkonfigurationen ohne PC-Tool über integrierte DIP-Schalter möglich
  • Erweiterte Einstellmöglichkeiten über die Service-Port-Schnittstelle und optionaler PC-Software
  • Akkugestützter Funktionserhalt über 72 Stunden

Überwachungsfunktionen:

  • Leitungsüberwachung der Melderkreise (autom. Melder, BMA, RWA-Bedienstelle)
  • Leitungsüberwachung der Motorkreise in 2-Draht-Technik (Kurzschluss, Erdschluss und Unterbrechung)
  • Leitungsüberwachung auf Erdschluss
  • Netz- und Akkuüberwachung
  • Störungsmeldung in der Zentrale und an den RWA-Bedienstellen
  • Weitergabe von Störungsmeldung über Relaisausgänge (Wechsler-Kontakte)
  • Fehleranzeige über interne 7-Segmentanzeige

 

 
Anwendung der Zentrale: RWA & Lüftung
Ausgangsstrom [A]: 20
Spannung Steuerung: 24 V DC
Typ Steuerung: Kompaktzentrale
Zulassungen und Nachweise: DIN EN 12101-10, TüV-Baumuster-geprüft
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natürlich wirkenden RWA-Anlage

Welches sind die Hauptaufgaben einer natürlich wirkenden RWA-Anlage?

Eine Rauch- und Wärmeabzugsanlage dient dem vorbeugenden Brandschutz und sichert die Entrauchung im Brandfall. Ziel ist eine stabile, raucharme Luftschicht in Bodennähe, so dass Flucht- und Rettungswege sicher genutzt werden können und die Feuerwehr die Möglichkeit hat, den Brandherd schnell zu lokalisieren und das Feuer einzudämmen und zu löschen. 

Ein geöffneter Rauchabzug leitet gleichzeitig auch Brandhitze ab, womit ein Flash Over (Selbstentzündung der heißen Brand- und Pyrolysegase) verhindert wird, was das Tragverhalten von tragenden oder trennenden Bauteilen erheblich verlängert sowie Sachwerte schützt durch die Verringerung von Rauchschäden z. B. an Lagergütern und Maschinen. 

Rachabführungs-Systeme

Welche verschiedenen Systeme zur Rauchabführung gibt es? 

  1. NRA - Natürlich wirkende Rauchableitung durch thermischen Auftrieb (elektromotorisch oder pneumatisch) 

Die Verbrennungsprodukte gelangen über Öffnungen (Dach- oder Wand) gefahrlos ins Freie. 

  1. MRA - Maschineller Rauchabzug über Entrauchungs-/ Brandgasventilatoren 

Während NRA den thermischen Auftrieb nutzen, um Rauchgase aus dem Gebäude zu leiten, saugen MRA den Rauch ab. Eine maschinelle Entrauchung kommt dann zum Einsatz, wenn die thermische Entrauchung ihre Grenzen erreicht, beispielsweise in fensterlosen oder sehr hohen Räumen oder dort, wo aufgrund der Gebäudestruktur die natürliche Auftriebskraft des Rauches nicht ausreichend wirksam wird. Maschinell wirkende Rauchabzugsanlagen stellen sofort die volle Leistung zur Verfügung. Durch den von Ventilatoren erzeugten Unterdruck werden Brandrauch und Brandzersetzungsprodukte über Entrauchungskanäle abgesaugt. Wie auch bei natürlichen Systemen muss das Nachströmen von Außenluft gewährleistet sein. 

  1. RDA - Rauchschutz-Druckanlagen halten Räume komplett rauchfrei durch kontrollierten Überdruck 

Im deutschen Baurecht wird für Sicherheitstreppenräume in Hochhäusern und für innenliegende Treppenräume, in die kein Rauch eindringen darf, eine Rauchschutz-Druckanlage vorgeschrieben. Um das Eindringen von Rauch in die Flucht- und Rettungswege zu verhindern, baut eine RDA mittels Ventilatoren einen definierten Überdruck zu den angrenzenden Etagen auf. Dieser Überdruck wird ständig mit dem atmosphärischen Druck verglichen und nachgeregelt, damit die Fluchttüren ins Treppenhaus jederzeit noch von Hand geöffnet werden können. Gleichzeitig muss bei geöffneten Fluchttüren die Luft aus dem Treppenhaus mit mindestens 2 m/s in die Nutzungseinheit der Brandetage strömen, damit keine Rauchgase ins Treppenhaus gelangen. 

Hilfe – meine RWA-Anlage blinkt

Meine RWA-Anlage blinkt, was bedeutet das? 

  • Die Rauchabzugsanlagen der verschiedenen Hersteller können mit den farbigen LED–Lampen ihre Zustände anzeigen. Bei Anlagen von STG-Beikirch weist die LED-Anzeige auf folgenden Status der Anlage hin: 
    • Betriebsbereitschaft: Die grüne LED steht für eine ordnungsgemäße Funktion der Rauchabzugsanlage. 
    • Störung: Ist keine grüne LED-Lampe zu sehen, so liegt eine Störung vor. Zusätzlich wird die Störung durch das Blinken der gelben LED angezeigt: 

1x Blinken = Netzausfall 

2x Blinken = Akku-Störung 

3x Blinken = Störung RWA-Bedienstellenlinie 

4x Blinken = Störung Rauchmelderlinie 

5x Blinken = Störung Motorzuleitung 

  • Wartungserinnerung: Abhängig vom Typ der RWA-Zentrale blinkt die grüne LED bei den 2A-, 4A- und 8A-Zentralen, bei der MZ3 blinkt die gelbe LED und die grüne leuchtet weiterhin und bei der EasyConnect leuchtet lediglich die Wartungstimer-LED in der Zentralentür. 

Jede RWA-Zentrale von STG-Beikirch bleibt bei einem abgelaufenen Wartungstimer weiterhin uneingeschränkt einsatzbereit. 

Wartungstimer

Warum fangen die RWA-Zentralen nach 12 Monaten an zu blinken? 

Wenn der Wartungstimer einer RWA-Zentrale aktiv ist, soll dieser auf eine erforderliche Anlagenwartung aufmerksam machen. Da die Wartung mindestens 1x jährlich durchzuführen ist, erinnert die Steuerung selbstständig daran, diese Wartung durchführen zu lassen. 
Da die ständige Betriebsbereitschaft der Anlage nur durch eine regelmäßige Wartung und Instandhaltung gewährleistet werden kann, ist diese Erinnerungsfunktion wichtig für die zu schützenden Menschen und Sachwerte. 

Wartung von Rauch-und Wärmeabzugsanlagen

Warum und wie häufig muss eine RWA-Anlage gewartet werden? 

  • Rauch- und Wärmeabzugsanlagen sind Sicherheitsanlagen und dienen im Falle eines Brandes dem Schutz von Menschen und Sachwerten. Die ständige Betriebsbereitschaft der Anlage kann nur durch eine regelmäßige Wartung und Instandhaltung der technischen Bauteile gewährleistet werden. Daher müssen RWA-Anlagen mit ihren Betätigungs- und Steuerelementen, Öffnungsaggregaten, Energiezuleitungen und ihrem Zubehör in regelmäßigen Zeitabständen nach Angabe des Herstellers, mindestens jedoch jährlich, auf Funktionsfähigkeit und Betriebsbereitschaft geprüft, gewartet und nach Erfordernis instand gesetzt werden. 

Vom Betreiber ist zwischen diesen Wartungsintervallen mindestens eine Sichtkontrolle durchzuführen, die, ebenso wie alle Wartungen und Instandsetzungen, im Betriebsbuch der RWA-Anlage dokumentiert werden müssen. 

Indem der Betreiber durch die regelmäßige, fachgerechte Wartung seiner RWA-Anlagen für deren Funktionsfähigkeit Sorge trägt, verringert er ganz entscheidend die tatsächliche Schadensgefahr und zugleich sein Haftungsrisiko im Schadensfall. Er kann jederzeit dokumentieren, dass er seiner Verpflichtung, die RWA-Anlagen einsatz- und betriebsbereit zu halten, nachgekommen ist. 

RWA-Anlagen installieren und instandhalten

Welche Qualifikation muss eine Fachfirma nachweisen, die RWA installiert und instand hält? 

Installations- und Wartungsarbeiten dürfen nur von für die jeweilige RWA-Anlage qualifizierten Fachfirmen durchgeführt werden. Ein Facherrichter für Sicherheitstechnische Anlagen muss daher einen gültigen Sachkundenachweis für das zu errichtende bzw. zu wartende Produkt des entsprechenden Herstellers vorweisen können. 

Für elektrische RWA-Anlagen ist desweiteren mindestens der Nachweis einer Elektrofachkraft erforderlich. 

Nur eine fachgerecht projektierte, ausgeführte und gewartete Rauch- und Wärmeabzugsanlage kann im Ernstfall ihren hohen Schutzgrad erfüllen.

Wartungstimer zurücksetzen

Warum kann ich den Servicetimer nicht selbst ausschalten? 

Die Funktionsbereitschaft Ihrer Anlage hat höchste Priorität! Daher ist es uns auch wichtig, dass die Erinnerung zur Wartung nur dann abgeschaltet werden kann, wenn die Anlage entweder durch bestens ausgebildetes Personal betreut wird oder der Betreiber über seine Pflicht, die Anlage funktionsbereit zu halten, von uns informiert wurde. Sehr oft kommt es nämlich vor, dass ohne eine Erinnerungsfunktion auf die Sicherheitsanlagen vergessen wird und diese dann trotz Anschaffungskosten und der Anforderung Schutz für Menschen und Sachwerte zu gewährleisten, gar nicht funktionstüchtig sind. Dies wiederum kann im Ernstfall fatale Auswirkungen für alle Beteiligten bedeuten. 

E30-Verkabelung bei RWA-Anlagen

Muss bei RWA-Anlagen eine E30-Verkabelung erfolgen oder kann man diese mit einer Rauchmelder-Überwachung kompensieren?

Für natürliche Entrauchungsanlagen ist ein Funktionserhalt der Klassifizierung E30 grundsätzlich ausreichend. Diese Leitungen müssen entsprechend der DIN 4102 Teil 12 geprüft und zugelassen sein und die Verlegung muss nach Vorgaben der Leitungshersteller mit den entsprechenden Befestigungsmaterialien erfolgen. 

Wenn bei RWA-Anlagen allerdings alle Leitungen, Verteiler und die Steuerung vollflächig durch Rauchmelder überwacht werden und die Melder bei Rauchdetektion die Anlagen automatisch auslösen, kann die E-Verkabelung ohne Funktionserhalt ausgeführt werden. Jeder andere leitungsführende Raum bzw. der Raum mit der RWA-Zentrale muss dann aber einen (oder mehrere) separaten Rauchmelder aufweisen. 

Es können allerdings schutzzielbedingt in Gebäuden mit hohem Gefährdungspotenzial) für RWA-Anlagen auch baurechtliche Vorgaben bzgl. einer E60 oder E90 Verkabelung vorliegen, z. B. für Sonderbauten wie Krankenhäuser. 

In jedem Fall ist es empfehlenswert, die Verlegeart der Leitungen zuvor mit den zuständigen Behörden abzusprechen. 

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